What does peace look like?

We would like to ask you something:

What does peace look like?

It seems a simple question but an answer is quite hard to find - in either photographs or words.
Peace is, of course, not just the absence of war, it is much more than that - but what?
Send us your thoughts!

Twitter: @FriedPhotoAward #WhatDoesPeaceLookLike
e-mail: whatdoespeacelooklike[a]friedaward.com


The question inspired our friends at Austria Tourism to create an interactive world map with statements of their staff members around the world.

World map Austria Tourism

Kailash Satyarthi, Nobel Peace Prize Laureate 2014

This is a difficult, but a very good question … For me, peace is the smile of a free child. … In my own experience, I have helped in freeing thousands of children. And each time a child is freed and the first smile of freedom appears on her face or his face – nothing is more peaceful than that. And it generates an unspeakable peace in me as well, an eternal peace. So, peace is not only the absence of war, peace in not something which is taught in the holy places by the holy people or faith leaders, peace is not something which is negotiated across the table by diplomats or politicians or leaders. Peace a state of fearlessness and freedom. When humanity is free and fearless, peace will come.

Hans Augustin, author

Manchmal versteht man das Wort nicht. Der Lärm, das Desinteresse, die Ablenkungen, das Beschwichtigen, die Wertorientierung, die Prioritäten, die Sonderangebote, kurz: der Alltag macht taub. Daher versuchen wir es über die Augen. Manche Begriffe brauchen Bilder. Um zeigen zu können, worum es geht. In der Hoffnung, dass daraus dann Worte werden, die zum Sprechen führen. Weil uns die Bilder in Staunen versetzen oder betroffen machen.

Peter-Matthias Gaede, Member of the Board, UNICEF Germany

Fotos vom Frieden sind Trotz-alledem-Fotos in einer Welt der vielen Schrecken. Sie widerstehen dem Reflex, im Exzess und im Extrem das Wesentliche des Menschen zu sehen. Sie sind eine Hommage an das Gelingen, an die manchmal sehr unscheinbare Mitte. Sie nehmen die Krankenschwester wichtiger als den General. Sie haben den Mut, leise zu sein. Sie sind nicht süß, nur weil sie nicht bitter sind. Sie sind das Dokument jenes Lebens, das ohne Hoffnung, ohne Empathie, ohne Gemeinsinn, ohne Liebe nicht möglich wäre. Sie sind das Dokument jenes Lebens, um das sich die Mehrheit der Menschen jeden Tag bemüht. Auch auf den Müllhalden von Manila. Trotz alledem.

Regina Treier

WHAT DOES PEACE LOOK LIKE? WHAT DOES PEACE SOUND LIKE?
Not to know what war means: to enjoy fireworks without thinking of illumination rockets and roar of guns; sleeping children, a litter of sleeping rabbits; if nobody feels superior to his neighbor, when no religion considers itself superior to others; open discussions instead of preconception; a hot Summer’s day and ‘whole’ Ireland at the beach, a hot bath after a long day at work in Winter; to relax in rough pasture in Tenna/Grison and listen to the distant cow bell’s sound; dead silence somewhere in the mountains; when people may demonstrate for their interests without being attacked or shot; to commute with a member of the Swiss Federal Council or the National Assembly in the same Intercity compartment in the morning, and nobody takes any notice; to look forward to next week, to next year; to see the privilege of being allowed to live a life in peace.

Erwin Pröll, governor of Lower Austria

Am besten lässt sich Frieden beschreiben, wenn man selbst Frieden verspürt. Betrachtet man Frieden nicht nur als Gegenteil zu Krieg sondern auch als innere Empfindung, dann sehe ich Frieden bei einem Spaziergang durch meine Weinviertler Heimat. Dabei wird nicht nur der Blick frei auf eine friedvoll-harmonische Naturlandschaft, sondern auch die emotionellen Poren werden geöffnet. Man wird dankbar für das Glück, in einem solchen Umfeld leben zu dürfen. Man spürt, wie sich die Dinge des Alltags zurechtrücken. Und man versteht, woher das Wort „zu-frieden“ seinen Ursprung hat.

Jennifer K. Lynne Director, thecontactproject

Listening, Patience and Respect...the ablitiy to meet difference, diversity, or conflict with a sense of curiosity and equanimity. When we can expand our sense of identity to include others without a sense of threat.

Rita Newman, photographer

The individual (the person) experiences itself as separate from what it is looking for - home. In an effort to overcome this separation it searches for peace.
Peace is the end of searching."
Jim Newman

Norbert Winding, director, Haus der Natur Salzburg

What does peace look like?
City mountains, country mountains, world mountains ...
On each mountain there stands a man, a woman, or a child.
Everbody is seeing something different,
is seeing diversity, contrasts, and differences.
But nobody sees antagonisms.

Wie sieht Frieden aus?
Stadtberge, Landberge, Weltberge …
Auf jedem Berg steht ein Mann, eine Frau oder ein Kind.
Jeder sieht etwas anderes,
sieht Vielfalt, Kontraste und Unterschiede.
Aber niemand sieht Gegensätze.

Gregor Auenhammer, journalist, derStandard

What does peace look like?

Eine philosophisch-semantische Etüde
von
Gregor Auenhammer

I.
In einer idealen Welt entspricht Frieden der Anmutung eines überirdischen Paradieses. In einer hedonistischen Aura, die uns in unserer alltäglichen Rationalität als irrational und kitschig erscheint, leben Mann und Frau, Mensch und Tier, Fauna und Flora in trauter Einheit. Es herrscht Gleichmut, kontemplative Ruhe, anmutige Stille. Es fehlen Besitz und Anspruch, Arbeit und Ertrag. Es fehlen sowohl Neid als auch Missgunst, jegliche Angst. Jeder ist sich selbst und den anderen gut. Und optisch? Der Himmel erscheint im Schimmer der wärmenden Sonne zart blassblau, nur vereinzelt ziehen Wolken über das Firmament. Die Natur ist unberührt, deren Ressourcen entsprechen exakt den Bedürfnissen des Globus. Atmosphäre und Klima strahlen Konsens und Ruhe aus. Die Ästhetik der Menschen, der Lebewesen, der Landschaft entspringt der inneren Schönheit, der sinnlichen Anmut, der Ausgeglichenheit, der positiven Ausstrahlung. Und Schönheit entsteht, wie der Weise weiß, im Auge des Betrachters. Jeder ist für jeden verantwortlich. Jeder fühlt sich für jeden verantwortlich. Es existieren keine Grenzen der Geschlechter, Generationen, Regionen und Religionen. Er herrscht Frieden. Dieser Friede aber bezieht sich nicht nur auf das Miteinander der Regionen, der Religionen, sondern bedeutet viel mehr: sozial, ökologisch, ökonomisch, häuslich. Scheinbar unscheinbar. Unsichtbar, undurchsichtig …

II.
In der realen Welt entspricht Frieden optisch der Anmutung des verwunschenen, des irdischen, des verloren gegangenen Paradieses. Auf den ersten Blick erscheint der Himmel im Spiegel der gleißend-hellen Sonne klar und blau. Am Horizont aber erscheinen düster-graue Wolken. Ein Atompilz spaltet das Firmament. Zerstörte Städte säumen zu Wüsten verödete Landschaften. Die Natur ist kahl, karg, leblos. Die vorhandenen Ressourcen entsprechen keineswegs den Bedürfnissen von Mensch und Tier, Fauna und Flora. Atmosphäre und Klima strahlen angespannte Ruhe aus. In einer Aura, die uns in unserer tagtäglichen Rationalität als irrational und kitschig erscheint, leben Menschheit, Tier- und Pflanzenwelt, Alt und Jung. Auf den ersten Blick gemeinsam, auf den zweiten nebenher. Es herrscht Unmut, kontemplative, abwartende Stille. Es herrschen Neid und Missgunst. Jeder ist nur sich selbst nahe und misstraut dem Anderen, dem Nächsten wie dem Entfernten.
Friede ist aber mehr als das Gegenteil von Krieg, ist vielmehr die Abwesenheit von Unfrieden. Wie sieht dieser Frieden aus? Dieser Frieden sieht aus wie die globale Verwüstung, wie die Zerstörung der Umwelt, wie die Vernichtung von Menschen, die willkürliche Tötung von Tieren, wie der fahrlässige Umgang mit den Ressourcen der Natur, wie die mutwillige, gewalttätige Gefügig-Machung, die Zerstörung und Ermordung von Lebewesen. Auf Grund von Geringschätzung, Anmaßung und Präpotenz, auf Grund von Hochmut und falschem Stolz. De facto sieht der auf Abschreckung basierende Frieden in dieser, unserer realen Welt schrecklich aus. Er ist ein Ergebnis von Krieg, Bombardement, von Tod und Verderben, von zerstörten Häusern, zerfurchten Landschaften, von unpassierbaren Brücken; ist in weiterer Folge ein Ergebnis von salbungsvollen Worten, von Friedensbekundungen, von erklärten positiven Absichten, Gesetzen und Verträgen. Frieden entsteht durch die Angst vor Unfrieden, vor Kampf, Auseinandersetzung. Das Gesetz der friedvollen Gleichheit entspringt einer genormten Äquilibristik zwischen den Mächten, zwischen den Geschlechtern, zwischen Generationen, Regionen und Religionen.

III.
In einer idealisierten Welt entspricht Frieden optisch der Anmutung des verwunschenen überirdischen, scheinbar verloren gegangenen, aber wiedererlangten Paradieses. Wie in einem geheimnisvollen Garten, in einer Aura, die unserer irrationalen Realität entspringt, leben Mensch und Tier in einer sie eigenartig einenden Zwietracht zusammen. Beseelt von Lethargie herrschen resignative Gleichmut und Agonie, die auf Grund des fragilen Gleichgewichts der Abschreckung entstand.
Friede ist viel mehr als nur das Gegenteil von Krieg, viel mehr als nur die schlichte Abwesenheit von Unfrieden. Es herrscht die emotionale wie auch von Vernunft und Herz getragene Übereinkunft, dass Jeder für Jeden verantwortlich ist. Über Grenzen der Geschlechter, Generationen, Regionen und Religionen hinweg. Dieser filigrane, auf Kompromissen und Angst basierende Friede aber bezieht sich nicht nur auf das Miteinander der Regionen und Religionen, sondern bedeutet viel mehr ein Gegeneinander von sozialen Schichten, ökologischen Sünden, ökonomischer Ausbeutung im Sinne des Überflusses ohne Augenmaß, Propaganda, und last, but not least, Aggression. Friede beginnt aber im Kleinen; sowohl in Gesten als auch in einer Abrüstung der Worte. Unfriede beginnt in der kleinsten Zelle. Unfriede beginnt in der Familie, in Beziehungen, Unfriede mündet in häusliche Gewalt, in soziale Ungerechtigkeit, in gesellschaftliche Schräglage, in Klassenkämpfe, in Krieg. Jedermann strebt sich selbst zu positionieren, anstatt Andere zu akzeptieren, wie sie sind. Ideale, Werte und Visionen sind dem Prekariat eines puren Utilitarismus untergeordnet. Friede ist eine Folge von Abschreckung – ist die Visualisierung des wechselseitigen Abschreckens.

IV.
Pessimistisch, nicht realitätsverweigernd, betrachtet entspricht Frieden in einer künftigen Welt optisch der Anmutung des verwunschenen, des irdischen, verloren gegangenen Paradieses. Reduziert auf eine sehr schmale Perspektive erscheint der Himmel im Orkus der gleißend-hellen Sonne klar. Am Horizont aber erscheinen schwarze Wolken. Atompilze spalteten das Firmament. Zerstörte Städte säumen zu Wüsten verödete Landschaften. Verstreut sind Waffenarsenale, Panzer, Flugzeugwracks zu erkennen. Die Natur ist kahl, karg, leblos. Dieser Friede ist das Ergebnis von Krieg, das Ergebnis von Unfrieden, von Unfreiheit, Ungerechtigkeit und Ungleichheit. Vorbei die Epoche der Äquilibristik zwischen Mächtigen, zwischen den Mächten, zwischen den Geschlechtern, zwischen Generationen, Regionen und Religionen. Passé der soziale, häusliche, der ökologische Friede. Dieser Frieden ist letal.
Wie sieht dieser Frieden aus? Dieser Frieden sieht aus wie die globale Verwüstung, wie Zerstörung, Vernichtung, Ermordung alles Irdischen. Er ist ein Ergebnis von Krieg, Bombardement, von Tod und Verderben, von zerstörten Häusern, zerfurchten Landschaften, von unpassierbaren Brücken, ist in weiterer Folge ein Ergebnis von salbungsvollen Worten, von scheinheilig erklärten guten Absichten, von bilateralen Gesetzen und wortgewandten Verträgen, von Friedensbekundungen, denen diametral entgegengesetzte Taten folgten. Dieser blut- und herzlose Frieden entsteht durch Misstrauen, Kampf, Auseinandersetzung. Für die Menschheit bedeutet dieser Frieden ein (selbst verschuldetes) letales Finale. Dieser Frieden ist die Visualisierung des beidseitigen Schreckens.

V.
In einer absolut idealen Welt entspricht Frieden optisch der Anmutung des irdischen Paradieses. Es scheint verloren gegangenen, aber wiedererlangt, zurückgewonnen zu sein. In einer Aura, die uns in unserer Rationalität als irrational und kitschig erscheint, leben Mann und Frau, Mensch und Tier, Fauna und Flora in absoluter Harmonie. Es herrscht Gleichmut, kontemplative Ruhe, anmutige Stille. Es fehlen jedwede Neid und Missgunst, Jeder ist sich selbst und den anderen gut. „Dieser Stern ist uns doch nur geliehen …“, „… von Künftigen, die nach uns sind ...“ lautet die Gewissheit der Weisen.
Friede ist Liebe, Toleranz, Akzeptanz, Wertschätzung und Freiheit. Emotional frei, rational ungebunden. Friede entsteht von innen, aus innerer Zufriedenheit, äußerer Wertschätzung, aus Selbstzufriedenheit, entsteht aus innerer Gelassenheit und Selbstbewusstsein, das per se selbstverständlich ist. All das ist aber eigentlich unsichtbar. Wie der Frieden selbst. Andererseits aber hinterlässt dieser innere Friede Spuren im Umfeld eines Jeden, in der Welt, der Umwelt eines Jeden. In einer idealen Welt entspricht Frieden optisch der Anmutung des irdischen Paradieses: schön, perfekt, nahezu kitschig. In Anlehnung an das in Abendland wie Morgenland verortete biblische Paradies sieht Friede keinen Besitz vor, keine Kleidung, keinen Neid. Gleichwertig friedvoll leben die Menschen – in Harmonie mit ihrer Umwelt – in einer wie von selbst entstehenden Äquilibristik. Denn es gibt keine Mächte. Es bedarf keiner Macht, keiner Gewalt, keiner Frage von Geschlechtern, Generationen, Regionen und Religionen.
Ist diese Vision, diese von Einsicht geprägte Perspektive aber visualisierbar? Voraussetzung dafür sollte sein, dass jeder, wirklich jeder in sich fühlt, und von sich sagen kann „Ich bin mir selber gut.“ Friedvoll sind einander gereichte Hände, friedvoll ist eine zärtliche Umarmung, friedvoll ist ein gütiger Blick, ein Lächeln, friedvoll ist eine stille Übereinkunft. Friede ist Liebe und Verständnis. Friede ist Respekt. Ist diese Vision, diese von Einsicht geprägte Perspektive aber visualisierbar?

VI.
Im Ideal entspricht die Visualisierung von Frieden vielmehr der Realisierung der Idee als der Anmutung des irdischen Paradieses. In einer Aura, die uns in unserer von Normen, Gesetzen, Geboten und Verboten verhafteten Welt als irrational und kitschig erscheint, leben Mann und Frau, Mensch und Tier, Fauna und Flora in perfekter Harmonie. Diese einer optimistischen Traumsequenz entspringende Vision bleibt, wie jede subjektive Vision, objektiv unsichtbar, bleibt im Okkulten verborgen. Der Frieden ist nicht sichtbar, aber stets spürbar. Scheinbar unscheinbar. Unsichtbar, undurchsichtig. Basis ist Respekt vor sich selbst, dem Nächsten, der Umwelt. Voraussetzung ist, dass jeder, wirklich jeder in sich fühlt, und von sich sagen kann „Ich bin mir selber gut.“

Gregor Auenhammer, Wien im August 2014
Beitrag zur Themenstellung des „Alfred Fried Photography Award 2014“ über „das Beste Friedensbild“, einer Initiative von UNESCO, dem Parlament der Republik Österreich, International Press Institute, Photographischer Gesellschaft und Edition Lammerhuber.

Gerhard Hinterleitner, Jury member, Alfred Fried Photography Award

Peace, after which we all long for, is mainly defined as the absence of war and violence. But we have to accept, that peace on earth looks very similar to an earth without mankind. Thus we can at least be sure that one day peace will really exist on this planet. Knowing this, all "human" beings have the duty to learn how we can find better ways to avoid violence and to tame the warmongers. And this is the point: Any kind of attempt into this direction looks like peace - even in a violent world.

Helmut Gansterer, author

1.
Laut Dürrenmatt kannst Du dem Sein nur selbst einen Sinn geben.

2.
Mein Sinn steht danach, die Welt um 1 Grad Celsius wärmer und 1 Grad Chaplin heiterer zu machen.

3.
Die Fotografie, die mir in Vence zufiel, also Zufall war, befördert beides.

© Helmut A. Gansterer

4.
Als Symbol des Friedens wirkt das Kreuz der Matisse-Kapelle in Vence.
Als unfreiwillige, heitere Beigabe ist das Kreuz zu sehen, das französische Militär-Jets in den Himmel malten.

Michael Seidl, CEO, EMGroup GmbH

2014, the year of remembrance of the First World War, one of the most horrible tragedies in the history of mankind, poses the question which is not easy to answer. That war, with all its tragic facets, had some far-reaching repercussions even after it ended. It more or less brought about the next worldwide carnage, as a result of this war Europe became divided. That division did not end until 25 years ago.

I'm not a historian, but I think that I'm an able observer. It worries me to see the events unfolding in the Eastern Ukraine, Syria, Iraq, Israel, Afghanistan, in the troubled areas of Africa - the list can be continued indefinitely. It's the most current one; a list of all conflicts in the last 5.000 years would be incomparably longer, but would have the same background. Wars are waged over power and very often over religious beliefs, although most religions call for peace.

It's truly disastrous that ordinary citizens are excluded from these decision-making. The elderly monarch Franz Joseph signed the declaration of war on Serbia during an ordinary afternoon audience, while spending summer vacation in Bad Aussee in Austria. A signature with tremendous consequences. One has to wonder whether the aged monarch was aware of all its ramifications.

It almost seems as if man's longing for peace (especially deep after a war) expressed itself in doing everything possible to stir up another conflict. Are men able to live, think and feel peacefully at all? It seems to me they cannot or rather don't want to. Addiction to "more" simply prevails. It starts with territorial claims and ends with technology theft. In between there's a great potential for violence, realised not only on battlefields, but also in economy and private life. Look how often military terminology is used with reference to economy. Quite often, unfortunately. Cyberwar is not a mere buzzword; it's a reality taking place every second.

Why can't men be peaceful? Because our species is greedy and therefore jealous and intolerant, we crave what we don't have and others do. What I'm trying to say is that if we could only reduce greed, no matter where or how, peace would be easier to achieve. So if you ask me what peace may look like my response is: replace the word GREED or JEALOUSY with TOLERANCE. Then this world would be much more peaceful. Only a dream?...

Renate J. Danler, consultant

Peace means to me no kind of violence among humang beings. Problems should be discussed and solved in communicating with each other. This refers to any community and country in the world. The picture which comes into my mind is people negotiating in harmony.

Kai Repp, biologist

Frieden... ein Bild des Friedens? Was ist Frieden? Hat Frieden ein Gesicht? Ist Frieden groß oder klein?
Ist der Frieden einfach nur der Zustand von Nicht-Krieg oder meint Frieden mehr?
Allgemein betrachtet ist der Frieden natürlich das Antonym für Krieg. Kann es aber beispielsweise so etwas wie militärische Befriedung geben? Kämpfen für den Frieden? Ist das nicht ein Oxymoron? Schließen sich Kampf und Frieden nicht aus? Wie kann man mit Gewalt Frieden erzeugen? Das ist doch, als würde man mit einem Stock oder den bloßen Händen auf die Oberfläche eines Sees einschlagen und erwarten, dass sich dadurch die Wogen glätten. Krieg ist wie die vielköpfige Hydra aus der Mythologie, aber der Frieden ist nicht das Abbild eines Kriegers, der ihr die Köpfe abschlagen will. Was aber ist also ein besseres Bild des Friedens? Ist eine Bombe, auf der „PEACEKEEPER“ (amerikanische Interkontinentalrakete) geschrieben steht, ein Bild des Friedens? Ist ein Panzer in friedlicher Mission ein Bild des Friedens? Sind Friedenstruppen mit blauen Helmen und Waffen über den Schultern ein Bild des Friedens? Sind das nicht nur Ausreden, Trugbilder und Scharlatanerien, die einen glauben machen sollen, dass Frieden durch Gewalt erzeugt werden kann? Sind sie nicht Deckmäntel, um das Sich-Einmischen in fremde Angelegenheiten zu vertuschen? Das sind keine Friedensbilder, das sind Lügen und Lügen können in sich nichts Friedliches beherbergen, da sie meist düstere Hintergedanken kaschieren.
Frieden ist also nicht der Held, der sich kämpfend einem Untier stellt, und Frieden ist auch nicht die Gewalt, mit der heutzutage versucht wird, Kriege zu rechtfertigen.
Waffenstillstand, Kriegsende und Waffenruhe sind Synonyme für den Frieden nach einem Krieg. Und auch wenn Unfrieden Krieg bedeutet, ist „der Frieden“ viel mehr als nur Nichtkrieg, mehr als nur die Stille zwischen zwei gewalttätigen Donnerschlägen. Denn es geht beim „Frieden“ nicht um Kampf. Frieden kann nicht erzwungen werden. Frieden entsteht aus Liebe, aus Harmonie, aus Nachsicht und Verständigung. Frieden ist nur dann wirklich, wenn man ihn erschafft und lebt, nicht, wenn man ihn mit Nachdruck erzwingt. Toleranz und Offenheit nehmen Konflikten den Wind aus den Segeln, nicht Waffengewalt und Mordlust. Das Bild des Friedens ist nichts, das ein gewaltbereiter Mensch erschaffen kann. Denn beim Frieden geht es um Selbstfindung, um Zufriedenheit und um diesen stillen Ort in dir selbst, den du finden musst, um mit dir selbst und der Welt im Reinen zu sein, und in dem du Ruhe und Stille, Geborgenheit und Heimat finden kannst. Eintracht, Einigkeit, Einklang, Einvernehmen, Entspannung, Harmonie, Ruhe, Stille, Verständigung, Schweigen, Übereinstimmung, Partnerschaft, Gleichklang, Ausgeglichenheit, Ausgewogenheit, Einhelligkeit, Gleichgewicht, Wohlklang, Zufriedenheit, Freundschaft und Brüderlichkeit sind Synonyme des Wortes „Frieden“. Zwischenmenschliche Beziehungen, deine Beziehung zu dir selbst, der Natur und dem Leben an sich, das alles ist Frieden. Frieden bedeutet also, sich mit anderen und mit sich selbst im Gleichgewicht zu befinden, zufrieden zu sein, in Harmonie mit der eigenen Umwelt zu leben und anderen in brüderlicher Freundschaft die Hand zu reichen. Nur aus dieser inneren Ruhe, dieser Sicherheit kann wirklicher Frieden entstehen. Wer unruhig im Herzen, nur auf den eigenen Vorteil bedacht oder unsicher mit sich selbst ist, kann nie wahrhaftig friedlich sein. Denn es ist, wie das Sprichwort sagt: In der Ruhe liegt die Kraft. Und wenn nun also Ruhe und Frieden gleichbedeutend sind, liegt im Frieden die Kraft und Kraft gibt Sicherheit. Frieden ist also weit mehr als nur das Gegenteil des Krieges. Frieden ist Harmonie, Freude und Glück. Frieden ist Ruhe, Gelassenheit und Stille. Frieden ist Lachen, Lieben und Leben.
Wenn man mich jetzt nach einem Bild des Friedens fragt, würde ich antworten: „Schau in das Gesicht einer alten Frau, die aus müden Augen auf ihren liebevoll gepflegten Garten schaut und sich an den summenden Bienen, den blühenden Blumen und den reifenden Früchten erfreut. Dort findest du ein Bild des Friedens. Auch das unbeschwert freie Lachen eines spielenden Kindes an einem regnerischen Tag ist ein Bild des Friedens. Friedensbilder zeigen sich in Tautropfen, die sich vor dem Morgengrauen im Netz einer Spinne gebildet haben und jetzt im Licht der hellen Morgensonne in allen Farben erstrahlen. Frieden liegt in der Freiheit eines rennenden Kindes, der Unbeschwertheit eines flatternden Schmetterlings, dem Herzen des sich stetig wandelnden Windes, der Stille in einer seit Jahrhunderten verlassenen Ruine, aber auch in der weichen Haut eines Puddings, die mit ihrem süßen Mantel sein friedlich schlummerndes Inneres beschützt.“ Und ich würde lächeln, weil ich in mir den stillen Ort entdeckt habe, an dem ich meinen Frieden finden kann.

Frieden:
Frieden lebt, wer Liebe meint,
Frieden ist, was Menschen eint,
Frieden lebt, wer Freude schenkt,
Frieden ist, was Leben lenkt.

Friedlich lebt, wer seine Gefühle zeigt,
Friedlich ist, wer zum Lachen neigt,
Friedlich lebt, wer sein Glück teilt,
Friedlich ist, wer zu Hilfe eilt.

Frieden wohnt in allem Leben,
Frieden lohnt des Menschen Streben,
Frieden hohnt der feigen Lüge,
Frieden thront über dem Kriege.

Konstantin Riemerschmid, graphic designer

• Häuser mit begrünten Dächern, auf denen Kühe grasen (solche Häuser gibt es tatsächlich im "Hügelwiesenland" im Rogner Bad Blumau - bloß ohne Kühe...)
Hundertwasser meinte, dass man der Natur ein Stück von dem wiedegeben sollte, was man ihr durch den Hausbau wegnimmt. Und mittlerweile sind Kühe auf einer Weide ein seltener Anblick! Kühe gelten zudem als meist sehr friedliche Tiere. Gegenteilige Meldungen in den Chronik-Teilen der Zeitungen sind vielleicht die Antwort darauf, dass diese Tiere millionenfach missbraucht und getötet werden.
Die Häuser gibt's unter www.rogner.com zu sehen (einfache "selbstgestrickte" Fotomontage im Anhang)

© Konstantin Riemerschmid

• Das Portal eines Schlachthofes, auf dem ein Schild angebracht ist: "Aus Liebe zu Tier und Umwelt geschlossen".

• Der Kühlturm eines Atomkraftwerkes, der von grünen Kletterpflanzen bedeckt ist.
Symbolisch dafür, dass sich die Natur wieder das holt, was ihr gehört - wir sind nur Mieter!

Rudi Meisel, photographer

My great respect for that award - every newsshow tells about absolut necessity to take care about the victims.
Before my holyday I finished a workshop with traumatized families from Kosovo and Syria to create photos of their memories and dreams.

Sandra Wilfinger-Bak, Das Textatelier

Frieden ist für mich still. Frieden ist pastellig, zart, zerbrechlich. Beinahe wie ein Schmetterling, der schwebt, sich auf meine Schulter setzt, vorsichtig seine Flügel öffnet und – kaum, dass ich ihn in seiner Pracht bestaunen kann – beim leisesten Windhauch davonfliegt.

Manchmal spüre ich, was Frieden ist, wenn ich an einem See stehe. Es ist Spätsommer, die grelle, alles ausleuchtende, alles offenbarende Hochsommersonne ist nicht mehr. Wie ein Weichzeichner macht das Licht die Umgebung sanft und mild. Ich fühle mich geborgen.

Manchmal spüre ich, was Frieden sein kann, wenn ich einen Wald durchwandere. Wenn ich den feuchten Boden rieche, wenn ein Hirschkäfer meinen Weg kreuzt und mit viel Glück ein Wildschwein auf der Suche nach Nahrung seinen Rüssel in den Blätterhaufen am Wegesrand bohrt. Ich fühle mich der Natur nah.

Manchmal spüre ich, was Frieden bedeutet, wenn ich einem Baby in die Augen sehe. Es gibt Momente, in denen die kleinen Menschen nicht von dieser Welt zu sein scheinen. Ihr Blick wirkt dann so klug, beinahe allwissend, so nah dran am Ursprung unseres Seins, so verbunden mit Etwas, das wir alle einmal kannten, aber längst vergessen haben. Beinahe tröstend sehen uns die Augen an, beinahe sprechen sie zu uns: „Vertraue, und alles wird gut.“ Ich fühle mich als Teil eines größeren Ganzen.

Wir sollten jeden Tag aufs Neue nach Frieden streben, nach dieser ruhigen, vollkommen unaufgeregten Zufriedenheit im Inneren. Nach dem „Alles ist gut, so wie es ist“-Moment. Nach dem bewussten Genießen und Staunen. Nach dem Gefühl der Dankbarkeit und Freude. Nach Zeit füreinander, Interesse aneinander, nach Verständnis und Mitgefühl. Oft zeigt sich Frieden – wie der weiterziehende Schmetterling – nur im Augenblick. Und doch: Wer immer wieder aufs Neue nach Frieden strebt und aufmerksam bleibt für den Frieden im Moment, macht die Welt ein Stück weit friedlicher.

Stephan Mussil, cinematographer

A life with friends and all theire religious views.
A life without hunger.
A life that counts on respect and dignity.
A life without war-industry-lobbies.

René Te-Strote, engineer

Ich denke, dass Frieden sich ausdrückt in einem Zusammenleben von Menschen miteinander und ihrer Umwelt und Natur, welches ein Leben und „leben lassen“ und einen Umgang miteinander möglich macht, der Gewalt jeglicher Art (körperlich, psychisch, ökonomisch…)ausschließt. Dazu braucht es Toleranz und eine gewisse Gelassenheit und vor allem eine gute Portion Zufriedenheit mit sich und seinem Leben. Die meisten Konflikte entstehen ja durch Egoismus, Chauvinismus, Rassismus und Intoleranz jeglicher Art, sowie dem Bestreben, anderen seinen eigenen Willen aufzwingen zu wollen (auch und vor allem im Namen der Religion), gepaart mit unglaublicher (männlicher) Dummheit und Machtversessenheit!

Alle jene Konflikte entstehen m.E. (genau wie die Umweltprobleme) dadurch, dass es auf der Welt einfach zu viele Menschen gibt. Die Welt braucht langfristig weniger Menschen, die sich die vorhandenen Ressourcen und den vorhandenen Platz (der aufgrund der Klimaverschiebungen derzeit eher kleiner wird) gut teilen können und damit im wahrsten Sinne des Wortes „gut leben“ oder sich zumindest aus dem Weg gehen können.

Wie also sieht Frieden für mich aus?
· Maximal 3,5 Mrd. Menschen
· Weltweite Nutzung erneuerbarer Energien
· Weltweite Toleranz gegenüber anderen Denk- und Lebensweisen
· Weltweiter Schutz der Natur
· Fokus auf dem Wohlergehen anderer und der Natur
· Gesunde Balance zwischen dem Egoismus des Einzelnen und dem Egoismus der Gesellschaft
· Waffenmonopol liegt beim Staat => Verbot privaten Waffenbesitzes
· Vermeidung ökonomischer Dominanz von einigen, zugunsten einer sinnvollen weltweiten Arbeitsteilung von allen
· „echte“ Demokratie

Oliver Lehmann, author, text.unit

A dark TV screen, a silent radio, a computer without an internet access. This is what the absence of war looks like nowadays. The moment we connect to the world by means of media we are overwhelmed by the images of people in despair and of perpetrators displaying their disgusting acts of inhumanity with blatant delight. Never before has the contradictory dichotomy of information and propaganda been so evident and confusing, resulting in a thorough distrust in any kind of image permeating our sphere of assumed privacy which in itself has become an illusion. And never before has the demand for sobriety and serenity been more important, even vital in order to avoid the trap of one’s own prejudice and misconception. Possibly the only way to evade this seemingly inevitable tension is to engage in a conversation with a fellow human being for the sake of enlightenment and illumination, knowledge and – if necessary – consolation. So peace might look like this and most certainly begins like this: two people having a thoughtful conversation.

Vienna, Aug 14 2014

Barbara Grötschnig, corporate communications

The face of peace can be manifold and diverse. It is influenced by our mindset and erupts time and again. But when we try to define it precisely, it evades. But we remember and recognize it. It gets harder and harder though.

Maarten Wilbers, scientist, CERN

A surprisingly difficult question. Much easier, especially right now, it seems: what does the absence of peace look like?

The absence of peace looks like war, terrorism, famine and disease. And so we risk defining peace as the absence of misery, rather than on its own merits.

The other day I read an interview with an acclaimed Dutch illustrator of children’s books, the late, wonderful Sieb Posthuma. Sieb thought that the key to a meaningful life was to let go of one’s fears and expectations. To accept, to live in the now, free from want.

Peace is a world guided by leaders who live a meaningful life. Can we remodel our political system to identify the Gandhis and Mandelas among us?

CERN, Geneva, 11 August 2014

Alfred Weidlich, president, NÖ UmweltVerbände

There is no recipe for PEACE but some necessities for everyone such as
TOLERANCE – LOVE – FREEDOM – HAPPINESS – FORGIVENESS – RESPECT …

Walter Kling, manager, c/o Wiener Wasserwerke

Actually peace does not have a look. It is more an emotion which we are connecting to a visual impression.
The sunrise on a mountain summit is close to that feeling. Seems the more you are far away from people the more you are closer to peace.
Somehow even a sad thought, but most probably close to truth. You feel peace and see it when you are left on you own, at least you at this moment you see and feel it!

Elisabeth Fiorioli, secretary general, Universities Austria

This summer in the cathedral of the Spanish city of Oviedo I encountered a small stone sculpture, dating back to the 9th century and showing a man‘s head between two lions. The animals show no signs of hostility but look rather like they want to lick the man‘s face. I believe this sculpture is representing the biblical story of Daniel in the lion’s den. However my first thought was - this is what peace looks like: The actors in this scene do not just abstain from their expected behavior of aggression or fear, but rather develop new and unexpected capabilities. This may be surprising even to themselves. They transcend their status quo and that gives a new quality to the whole situation. The peaceful moment reveals a glimpse of utopia.

Renate Steger, Deputy Head of the Kindergarten Department of the provincial government of Lower Austria

Peace is living one’s personal life being safe and secure enjoying the world and all other people with all their different lifes – peace has many faces, peace has many sounds, peace has many looks.

Peace is living and progressing in dignity and respect of all the other lifes and different ways of beings.

Treat all people as you want to be treated – living in peace is everybods desire and hope.

Cyrus C. Halabian, GoSee.de

At first I wanted to answer very poetic something like ‘peace is the fleeting moment between inhale and exhale’. But then I thought, no, that is not the look, that is just the one short moment of peace in a breathing universe. The look of peace to me is a rather stressed face. Starting right in front of your own house with neighbours, clients, goods to sell, goods to buy, education to finance, decisions to be made, …. “In every house there is trouble. And if there is no trouble – no one lives in it. “ this is one of the favorite sayings of my mother. And if Agatha Christie found all her stories in St. Mary Mead as her definition of a world full of stories – we all should try to find ‘the look of peace’ in our own, old and eventually already a bit scratched mirror at home.

Frank Pauli, Frankfurt Book Fair

Peace looks like the best harmony of a condition, a feeling and an approach - maybe like an unborn child.

Titus Nemeth, typeface designer

Peace looks like an afternoon nap under the shade of a tree.

Andrea Buday, journalist

Like a very huge white bird flying through a very yellow sky full of pink hearts while many children play and laugh and sing in a very blue garden!

Michael Bladerer, member of the Vienna Philharmonic Orchestra

Zum Thema Frieden fällt mir spontan in der Musik ein: Antonin Dvorak, Streicherserenade in E- Dur, 1. Satz

Werner Gruber, director, planetarium Vienna

A headstone on a family grave - the children only die after the parents. That's how it should be on all grave stones.
We all must die, but if children die before the parents, we have war, illnesses, accidents and a lot of grief.

Alfred Komarek, author

Friede? Wenn der Gartenzaun zwischen den Nachbarn verzichtbar ist.

Peter & Gaby Kronhagel, comic collectors

Peace means a lot where it reigns already.
But it means ever more in places where
the hope for peace is never abandoned.

Fabian Weiß, photographer

For me, peace looks like a blurry and dreamlike version of reality. Thinking of peace is something natural but barely tangible. Like a vivid dream: As soon as you wake up and try to remember and grasp the visions depicted while sleeping, the image starts to fade and fall apart.

Dona Jalufka, artist

Peace

Still night, laced in light
Illuminates the spotless edition- a truth
That can never be spent

White beginnings
Multi-colored with anticipation, and
Borderless in all shades of possibilities

A conscious task:
To say the least, and
Project the profound

René van Bakel, photographer

When I was born in the Netherlands in 1966 the second world war was still fresh in the minds of most people and the country was actually in the final stages of rebuilding after the destructions of the years before. The economic situation started to improve. It was the time of the flower power, the sexual revolution, the Beatles, the Rolling Stones and Heintje Davids a Dutch boy singing "Mama". My parents had just opened up a restaurant in a town of around a thousand people and we were among the first to have a (black and white) TV in the house. We had a garden with many animals and a big sand box full of toys for me, my little brother and our friends to play in. Therefore I had a pretty peaceful and relaxed start of my life.

One evening however, I was watching the news on TV together with my father and I remember there was this item about the Vietcong having shot down an American helicopter and the picture shown, depicted them proudly posing next to the destructed Helicopter. This was a very disturbing experience for me, as for the first time in my life, at the age of four, I was confronted with the fact that people were able to kill one another an be proud of the fact. It did not matter who was right or who was wrong. I asked my father a thousand questions as to how this could be, why, isn't there anything that can be done to stop this? and so on. It was hard for me to come to grips with such an incomprehensible fact.

Not much later (mostly through my grand parents) I learned about the cruel days caused by Adolf Hitler, how our country had been occupied and so many people were killed or deported to die in one of the numerous a concentration camps. It made me realize how lucky we were to grow up in a time of peace, where we could go to school, meet friends, have fun and build our lives unhampered by violence. I never stopped watching the news though and thus I was aware of the fact that elsewhere in the world life was not so peaceful.

Later, as a grown up, I have seen it with my own eyes as I was sent to war zones first as a member of the UN, IFOR and SFOR forces and later as a photographer, thus experiencing up close what people are capable of doing to each other. I also learned there is always more to it than meets the eye and in war there is no good guy or bad guy. As a matter of fact often that what happens in one spot is actually orchestrated in an entirely in entirely different place, in another country for reasons like "protection of economic interests", belief, and what more reasons one can find as an excuse to make things much worse as they already are. I never stopped thinking about why, how to stop this madness and how cool it is to be able to stay in a place where we can live our lives in freedom.

These thoughts just came over me as I was asked to answer this question "what does peace look like?" To answer this I first have to answer the question "What is peace?" Of course the first and obvious answer is that is is the opposite of war but actually this is a question that can be answered in a seventy thousand different manners a day (the number of thoughts the human brain can generate in this time frame).

Peace can be this tiny moment of relief on a very stressful day, it can be this warm, joyful feeling one gets hearing a child's laughter, a bird sing, watching a butterfly flutter between flowers and so on. It can also be a joyful evening meeting friends, being able to share jokes, to laugh, to enjoy life, a walk in the mountains enjoying the most beautiful sunset painting the scene in those spectacular colors. But although these are peaceful moments, it feels like this is not entirely helping me to answer the question what does peace look like.

I believe to be able to make this world a peaceful place we all need to make our own contribution, how little it may seem, to make it happen! It is not something self evident, it needs effort to create and maintain it. Therefore I tend to say that maybe a scene depicting a person or people making a contribution to make for a better world, might show what peace looks like. Not only referring to us Homo Sapiens, but also to caring for the place we live in. It might be people working in the field of natural environment, or people working to better our social environment. That said it may also be an image depicting a small gesture, almost like the creation of Adam by Michelangelo. A photograph communicating a feeling that symbolizes peace. Since peace is the opposite of war we might also visualize the feeling of peace by facial expressions like a smile, joy or even a hug or a kiss.

I will enter a couple of images that in my opinion might visualize peace or contributions to peace but at the same time I am incredibly curious of what other interpretations can be seen in September at the Alfred Fried Award!

Peter Mathis, photographer

  • • Ein Zustand der in Österreich so selbstverständlich ist, wie den Wasserhahn aufdrehen und Wasser haben, unvorstellbar wenn es anders wäre
  • • Mir ist es wichtig, die persönliche Meinung sagen zu dürfen, ob sie richtig oder falsch ist, ist belanglos, ich sollte aber nicht angefeindet werden, weil jemand anderer Meinung ist (z.B. diesen persönlichen Willen aufzwingen wie dies Fundamentalisten gerne tun, siehe Irak, Sudan, Mali usw.)
  • • Religion darf keine Rolle im Zusammenleben verschiedener Kulturen spielen. Es ist bei jeder Person die gewählte Religion zu akzeptieren, ohne wenn und aber
  • • Friede ist auch, sich mit der Kultur des Mitmenschen auseiander zu setzen, entdecken was in einer fremden Kultur besser ist, als in der eigenen
  • • Friede ist auch, sich selbst nicht so wichtig nehmen, über Dinge die der Nachbar tut, kann man sicher oftmals hinwegsehen
  • • Friede ist auch, gehen zu können wohin man will und wieder zurückkommen
  • • Friede ist auch ein Zustand an dem ständig gearbeitet werden muss, damit er erhalten bleibt

Kristin Hanusch-Linser, Chief Communication & Marketing Officer, OEBB

Um einen nachhaltigen & langfristigen Frieden zu erreichen müssen wir den Energiehunger unserer Weltwirtschaft, die Verteilung des Wohlstandes und den religiösen Fanatismus in eine weltweite Balance bringen – erst dann ist für mich Frieden vorstellbar!

Max Wunderlich, surgeon

Peace looks like:
a) the contrary of what I read on pages 1 to 6 of my newspaper every morning,
b) the opposite of what I witness in the news on TV at 19:30 every evening.

Helmut Gansterer, author

Dieses Thema verlangt induktives, nicht deduktives Denken. Dauerhafter "Friede" ist nur vorstellbar als Weg von innen nach außen, vom Einzelnen ins Ganze, vom Menschen zu den Regierungen. Mein Bild vom Frieden ("What does peace look like?") würde seine wichtigste Quelle zeigen: Gute Eltern, die mit ihren glücklichen Kindern lachen.

Horst Stasny, photographer

To share your own inner peace with all your fellow men.

Den eigernen inneren Frieden nach außen zu tragen und die Mitmenschen dabei in deine Seele blicken zu lassen.

Hermine Raab, head of the stereoscopy department, PHG

Peace means for me to live in harmony with nature and all beings. It starts in oneself: to know who am I, what do I want and how do I fit in the environment; and expands in small entities: living together with a partner, within a family, within the society, the country, the world, the universe. Peace means for me to respect one another, be tolerant and accept the way of living of everyone. It also means to be curious what others think and try to understand why they act as they act.

Christian Reichhold, host, director, gallery owner, author

So many people, wiser and/or more important than me,
tried hard to find the ultimate answer …
and perhaps images, pictures and photographs create the best options, at least better than words.
Even if we can't solve the severe conflicts in a world than seems to get out of control more and more each day
I'm sure that peace of mind and happiness give us the very kind of satisfaction
that makes us ready
to THINK peacefully.
And that's where everything else might start …

Martin Lödl, head of the 2nd zoological department, NHM Vienna

Peace is a state of society in which aggressive or destructive interactions are not a systemic feature. Although its appearance is smooth, peace is weak, is fragile and everything else than self-evident. The question „What does peace look like“ best can be answered by pointing out „What peace does not look like“! Two different developments endanger peace. The explosive one shows destructive aggression and exposed animosity as the main source of irritation: War! The second one is implosive and characterizes a society of repression, administrative feudalism and a climate of envy and persisting control. Both evolutive lines essentially corrupt the human right to live in a harmonious, empathic and supporting society. The main endangerments of peace in a democratic society are an unbalanced allocation and distribution of energy resources within the society („asymmetric society“), the decline of the creation of value and material prosperity („downfall of the middle class“), a climate of bullying and bashing in the media („snotty-nosed journalism“) as well as an overburden and overwinded system of statutory regulations in combination with an administration focussing more on repression and control than on encouragement („the state as a Total Institution“).
We cannot take peace for granted, we have to struggle for peace, with our intelligence and with our empathy. Our politicians are requested to have an eye on it - every day. And we should have an eye on them - if they allow it …

Hannah Lessing, secretary general, National Fund of the Republic of Austria

I recall the words of Mahatma Gandhi: "If we are to teach real peace in this world, (...) we shall have to begin with the children."

Jos Diegel, artist

And again, you Fatzers among us (Lay down your arms!)

I imagine them as a good image for a authentic pacifism, only by their warlike behaviour they are freed of the necessity to present their lack of peace. these warmongers as a peacemakers, as renegades, that would be an unforgettable, unparalleled image. But they do not offer just one their war coverages and peacekeeping operations do not aim at that one only, at relocating peace, but at continuing peace ventures. All these moving images endeavour a sequel. What a peace-like state of the art. What a representative state of the art. Thus, Medial we are well prepared since the constant armament of Hollywood and Babelsberg, come what will. They like peace in pictures even more than if its live to see. This is what peace looks like for them. Cause it is peace they say. But I cant wait for this images of peace to go away. Yet, I cant find any peace here, just used emotions everywhere. This fluctuation really warms my heart. this fluctuation of images of peace. But you do not make such a media spectacle out of it. Yesterday morning I woke up and I thought of peace. I thought to myself that peace looked like in a picture you made. I was quite surprised because I did not even know peace except from that picture. I cannot believe, something said like, everybody who saw that picture would think about peace. Most people believe in the image that they have of peace for themselves. For me it’s really quite trivial. It is this only peace, otherwise we would call it peaces. That is the same with heaven, there is only one. This picture of heavenly peace, that is twice as singular.

www.josdiegel.de

Jos Diegel is visual artist and filmmaker, born 1982, plays, experiments, entertains, and is concerned about social-political and normative-narrative structures and understands his happy, interdisciplinary science in constructing post-dramatic and alternative situations in film, video, performance, painting, literature and others.

Axel Borsdorf, Institut für Geographie, Universität Innsbruck

In der gegenwärtigen konfliktreichen Zeit wird Frieden häufig nur als Antonym zu Krieg verstanden. Das ist sehr verkürzt gedacht, denn Frieden kann man durchaus in sich selbst finden, ohne dass es der „Feinde“ bedarf. Das geht auf der Höhe eines Berggipfels ebenso wie in häuslicher Ruhe. Im überpersönlichen Rahmen ist für mich Frieden die Absenz von Belästigung durch Streit, Hader, Zwist und Gewalt. Wie nun Frieden für mich ausschaut? Vielleicht so harmonisch wie eine blühende Bergwiese, ein schöner Garten oder auch die schützenden Mauern unseres Hauses.

Hannah Lessing, secretary general, National Fund of the Republic of Austria

Peace is something incredibly fragile and fleeting:
A matter of weeks ago, peace had a very private, personal meaning for me; above all else it meant inner peace.
Today, in view of the terrible resurgence of the conflict in the Middle East – a conflict so protracted that it now spans generations – peace now means being able to call my cousin Tami without hearing the sudden wail of sirens erupt in the background, causing her to hastily end our conversation and flee to the nearest air raid shelter.
The state of peace is something which we only know to value when we are on the verge of losing it.

Richard Pfaffstaller, real estate developer

… if humans believed more in personal responsibility, mutual understanding and forgiveness rather than in prophets, religions and ideologies.

Jean-Francois Leroy, Visa pour l'Image

Would love to think about peace! But Visa will open within one month, and actually, I'm just looking at war pictures. Syria, Ukrain, Mali, CAR, Irak, Gaza... Believe me, I don't see so much peace in all this...

Petra Gerscha, estate agent

Frieden spiegelt sich in vielen unterschiedlichen Bildern wieder, dennoch zählt aber für mich das Gefühl welches ich beim Anblick der Bilder spüre.
Peace has many faces but the true peace you will find in our hearts.

Ulrike Spann, head of development & marketing, Vereinigte Bühnen Wien

For me, peace looks like my sleeping daughter. To hear the breath, to see the face free of fear – that’s magnificent.

Alexander Bubenheimer, marketing manager, Panini Verlags GmbH

Peace looks like the smiling face of a child growing up unharmed by sorrows, hunger or pain.

Andreas Cieslar, head of marketing, Casinos Austria

Friede als Bild ist das fröhliche Lachen eines Kindes und das zufriedene Lächeln eines reifen Menschen Seite an Seite.

Gerhard Sokol, photographer

What you have to do a peaceful live for:
A big investment in tolerance, love, comprehension, patience and energy!
Every day!

Linda Chase, LC+TV Design Group

I see youngest of animals close up against their mothers well fed and feeling loved.

Anna M. Convalexius, dermatologist

Peace means searching for solutions without violence and finding diplomatic consent amongst countries.
It'd be important to fight for economic equality, but not through war but through an equal right system.

It's definitely not a solution to cut people off their right for water, right for Education, etc.

Christiane Breustedt, ex-editor-in-chief, GEO International

We all know pictures taken in times of war. Famous ones and the ones we get used to because we see them everyday in any and all media.

But a picture of peace, what is that? Is it a peaceful-looking picture, images of harmony, friendship, tranquillity, and light? Or any photograph taken during absent of war, without danger to life and limb, like driving to work, filling the refrigerator with stuff from the supermarket, brushing teeth and taking a shower?

And would these types of images remind us how lucky we are living life in peace? Would they encourage us to stand rigorously up against those forces that threaten or deny defenseless, harmless people living life in peace?

I am somewhat uncertain what a „peace picture“ can show or can accomplish but it seems to be nonetheless worth a try. If only to inspire our hopeful dreams.

Mathias Harzhauser, geologist, NHM Vienna

…monotonous rhythm of city lights passing the train window in a snowy night...

Manfred F. Berger, CEO NEUSICHT

When I can see, feel & believe, that we all have an equal chance to create our own future!

Christoph Zielinski, professor, Medical University of Vienna

Peace is when your children go to school with other children of different ethnic background, discuss with them about various leisure activities in breaks, all have to eat and drink, you do not need to worry how they will get to school and back home and are not concerned when they come home later than anticipated.

Martin Tiefenthaler, idiidiiidesign

Peace looks like a person dying a natural death after a fulfilled life at the right time in the right place amongst the people s/he liked to be with.

Peter Parenzan, ex-director Hofmobiliendepot and Silberkammer

For many years peace to me was the fact,
to sleep the whole night through without bomb scare.
Peter Parenzan, born 1939

Susanne Funk, Frankfurt Book Fair

Global betrachtet, hat es auf dieser Erde niemals Frieden gegeben und wird es wohl auch keinen geben. Zwei Weltkriege mit unermesslichem Leid und selbst die Shoah haben den weltanschaulichen und religiösen Fanatismus nicht stoppen können. Frieden ist daher stets etwas extrem Labiles, er hat wie alle Fiktionen etwas Zartes, Zerbrechliches und Vergängliches. Picasso hat ihn mit einer Taube verkörpert, doch auch eine Blume würde als Symbol des Friedens weltweit verstanden.

Beate Jorda, professor, commercial highschool Baden

Of course, peace is a young girl, a wild creature if not frantic with dark short hair, fine features – not fragile though – a forceful personality, a fanciful appearance – not beautiful in the classical sense. She is fresh without being naive, strong-willed if not stubborn and she is always ready to talk and defend her ideas of a better world fervently. She is absolutely serious; she means what she says and what she does not say. She will not falter and it’s funky fine. Her inner truth is of utmost beauty. She will not make compromises that in the end will lead to human disaster. She is in this world but not of this world. But let me warn you: do not mistake her for a female messiah. She is just a girl on her way to fruity adulthood and fertile maturity and we probably find her in all of us – a hidden agenda. Dare to live her and one day...

André Comploi, chief press officer, Wiener Staatsoper

Frieden fängt für mich im Kleinen an:
Wenn Menschen sich tolerant begegnen, einander zuhören, sich füreinander interessieren und sich für das Glück des Gegenübers einsetzen.
Nicht-Frieden und Kriege sind dort, wo Ego und Macht gelebt werden."

Christa Mörx, consultant

„Peace“ ist wie ein Roh-Diamant mit Unreinheiten.
Je achtsamer und besser man daran schleift, poliert, umso klarer, strahlender, leuchtender wird er.

„Peace“ erreicht man durch achtsamen Umgang mit sich selbst, durch Entwicklung der Persönlichkeit: mit Schleifen, Polieren der einzelnen „unreinen“ Facetten“.
Wenn die Brillianz, die Klarheit, die Reinheit, das Gute im Inneren eines Menschen stabil ist, kann man die Zufriedenheit – „Peace“ - in sich spüren und diesen Frieden an die Menschen weitergeben. Im Beruf, in der Partnerschaft, in der Familie, im Freundeskreis, in der menschlichen Gemeinschaft, Politik, Wirtschaft, etc.

„Peace“ ist in erster Linie ein sehr persönliches Konzept, welches im weiteren Sinn und durch Domino-Effekt dem Wohle der gesamten Menschheit dient.
Der erste Schritt zum „Inner-Peace“ – zum „Peace-Diamond“ - liegt bei jedem Einzelnen. Die weiteren Schritte folgen von selbst.
Leider zu langsam. Leider zu träge.

Die Natur kennt den Frieden.
Wir tragen immer mehr dazu bei, dass sie ihn uns langsam verweigert.

„Peace“-Wünsche, tja nur einige wenige …wir kennen sie alle, oder viele davon ….
Mutig agierende Politiker STATT Marionetten der Wirtschaft und Banken.
In gewissen Bereichen mehr zielorientierte Handlung STATT nervenzerreibender Diplomatie.
Religion als Rückbesinnung auf das Wesentliche (das Gute) STATT Fundamentalismus und Glaubenskriege.
Die Würde von Frauen respektieren STATT viele noch als Menschen niederer Klasse zu behandeln.
Kinder als Betrag zum Frieden STATT Kinder in den Krieg oder Mittel zum Zweck.
Empathie und Füreinander STATT Egoismus und Narzissmus.
Moos und Grün in den Städten STATT Feinstaub.
Gesunde Lebensmittel STATT genmanipulierter Nahrungsmittel.
Mehr Natur STATT Chemie.
USW USF

Rolf Landua, scientist, CERN

Working together for a common goal.

Renata Behncke, Graphic & PhotoDesign

Peace looks like No flags, No borders and No nations. And if there is a flag, it’s a flag of thousand colours. - I believe on this, I really mean it.

René Clemencic, composer, soloist, conductor

Peace is like a calm lake, whose water by a gentle wind is only slightly rippled.

Christine Kron, director, Staatliches Museum für Völkerkunde München

Peace looks like an apple pie in a wonderful garden, in which my beloved one is sitting on a chair, dreaming of a wonderful cup of tea.

Florian Heinke, artist

Peace is, when time sleeps.

©Benedikt Kobel
WHEN TIME SLEEPS 04
Acrylic on untreated cotton
71 x 55 IN ( 180x 140 cm )
2014

Stephanos Berger, CIDCOM

Peace looks like a world free of all confessions but one: acceptance.

Bertram Solcher, photographer

Frieden ist hell, er ist durchscheinend und zerbrechlich. Frieden ist nicht zu sehen. Frieden kann man fühlen, er ist respektvoll und er verbindet. Fehlt der Frieden wird es dunkel und schwer.

Hans Peter Schönlaub, geologist and paleontologist

Peace is long-term gradual biotic evolution of Earth’s history punctuated by short-term catastrophic mass-extinction events.

Peter Linden, teacher and writing coach

Peace means, that violence is no option to solve whatever sort of conflict.

Peace means, that selling weapons is considered an as serious crime as using them.

Roland Psenner, vice rector, University of Innsbruck

We can survive neither alone nor against each other. Peace is insight into the necessity.

Susanna Binder, consultant

All human beings living in a peaceful place.

Michael Staudinger, meteorologist, ZAMG

Peace looks like a lot of people laughing happily about a problem solved together happily where previous tensions and fear have been left behind.

Christoph Janas, author

wie friede aussieht?
keine ahnung; ich hab ihn
noch nicht gesehen

*

what does peace look like?
i haven’t got a clue; i
have not seen it yet

Thomas Wunderlich, editor, ORF

Like something beautiful that goes away but keeps coming back…again and again

Kitty Kino, director

Friede ist Licht ohne Schatten
Friede ist die Positivste aller Abwesenheiten

Brigitte Scott, managing editor, eco.mont

What does peace look like?

Maybe it looks like musicians from warring sides in the Middle East rehearsing together with great concentration in Daniel Barenboim’s West-Eastern Divan Orchestra. When you play in an ensemble, you have to listen to each other and recognize each player as an individual rather than as a member of an enemy group.

On a more private level, peace looks like a restful moment. Me, lying in a hammock, asleep with my three month old son, a fractious baby, but now, for a short while, resting in the same position as his mother, one arm above his head.

Michael Neubauer, managing director, SMN GmbH

Peace looks like health. It looks normal as long as it's given. But is's not. Peace is rare - it is the absence of war. Human beings tend to be aggressiv. Only a small minority of mankind was or is lucky enough to live a life without direct war involvement. Therefore peace looks like something worth "fighting" for.

Ruth Spitzer, physician

Peace is living without any restriction of freedom.

Peace is the absence of any kind of violence.

Peace is a perfect symbiosis of humans, flora and fauna.

Peace is having regards for planet Earth and its inhabitants.

Peace is the ability to love and be tolerant.

Sylvia Eisenburger, general secretary, Gesellschaft der Freunde der bildenden Künste

Nobody has ever expressed it better than Jimi Hendrix who said:
“When the power of love overcomes the love of power, the world will know peace.”

Matthias von Stegmann, stage director

Peace would be any second without any war anywhere on this planet. Unfortunately this has never been achieved during the history of mankind and I have lost faith that it ever will happen.

Karl Knall, Math.Tec

Peace looks like a deep winnig smile. You can only find peace, if you are able to give peace.

Alex Jakubowski, journalist

As part of a no-war-generation, for me peace looks like my little children (three and eight years old) sleeping!
And my son Luca (8) said: Peace looks like a castle without moat and drawbridge.

Günter Köck, biologist

Frieden erinnert mich an Eisberge: wunderschön, wenn sie im ruhigen tiefblauen Meer dahintreiben, bieten Zuflucht für alle möglichen Lebewesen, halten für lange Zeit auch stürmische See aus. Aber die Schönheit ist trügerisch: sie sind nicht für die Ewigkeit gemacht. Kommen aber in neuer Form immer wieder.

Matthias Cremer, photographer, derStandard

Peace is a special thing, but it doesn't look special.

Franzobel, author

Wie schaut Frieden aus?

Verschrottete Panzer, sich Küssende, glückliche Kinder? Bertha von Suttner? Eine Katze, die es sich auf einem Krokodil bequem gemacht hat? Jubelnde Menschen? Der Friede hat zum Glück viele, unendlich Gesichter und ich hoffe, keine anderen mehr sehen zu müssen.

Georg Grabherr, biologist

peace looks like a smile.
… in peoles face
… in a habitat (e.g. smoking chimnies, gardens which flowers
… in a landscape blooming trees, mossy forest

Andreas Wollinger, editor-in-chief, Terra Mater

Gentle, kind, happy, and always with a big smile on his face. And when in doubt he holds the other cheek also back yet.

A. M. Celal Şengör, geologist, Istanbul Technical University

Peace looks like the surface of an absolutely still body of water. Every water body is active; even in a glass of water the atoms and molecules are active. Yet they do not fight over anything. As soon as the stillness is disturbed there is a struggle for space or for something else.

Wolfgang Weißgram, journalist, derStandard

The only way to get an image of peace ist to gather pieces of an image.