Axel Borsdorf, Institut für Geographie, Universität Innsbruck

In der gegenwärtigen konfliktreichen Zeit wird Frieden häufig nur als Antonym zu Krieg verstanden. Das ist sehr verkürzt gedacht, denn Frieden kann man durchaus in sich selbst finden, ohne dass es der „Feinde“ bedarf. Das geht auf der Höhe eines Berggipfels ebenso wie in häuslicher Ruhe. Im überpersönlichen Rahmen ist für mich Frieden die Absenz von Belästigung durch Streit, Hader, Zwist und Gewalt. Wie nun Frieden für mich ausschaut? Vielleicht so harmonisch wie eine blühende Bergwiese, ein schöner Garten oder auch die schützenden Mauern unseres Hauses.